Willkommen!

Mehr Grün, Sitzgelegenheiten und Spiel­möglich­keiten – hier sind die Straßen nicht mehr Abstellplatz für Autos, sondern Lebensraum. Denn die meisten Menschen in Gostenhof haben keinen eigenen Garten.

Einzelne Straßenabschnitte sind jetzt Fußgänger­zonen, in denen sich die Nachbarschaft kennenlernt. Bäume sorgen für Schatten und reinigen die Luft. Kinder haben Platz zum Spielen. Es gibt Treffpunkte ohne Konsumzwang.

Neue Durchfahrtssperren reduzieren den Auto­verkehr im Viertel. Dadurch ist es angenehmer, zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs zu sein.

Stadtplan von Gostenhof mit Markierung der Fußgängerzonen
Spiel und Spaß im Superblock 🫶

Wenn du mehr über das Projekt wissen willst, kommt am 28.5. in die Kammerspiele zu der Not too Late Night Show!

Dort gibt es Spiel und Spaß auf der Bühne 🫶Außerdem sind wir für einen Talk eingeladen und beantworten Fragen rund ums Thema Superblock. 

Seid dabei!
Do, 28.5.26
20:15 Uhr 
Kammerspiele

Karten gibts über das Staatstheater für 10 Euro.

Wir freuen uns auf euch!
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Habt ihr unseren neuen Bänke schon entdeckt?

#enjoythesun #superblocknürnberg #superblockgostenhof #superblock
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Frühlingsgefühle für den Superblock? 

Wir haben jetzt einen Briefkasten. Du findest ihn in der Fußgängerzone in der Austraße an der „Tribüne“ gegenüber von der Tischtennisplatte. 

Schreib uns, was dir am Superblock gefällt, wofür du ihn nutzt und warum er deiner Meinung nach bleiben sollte.

Wir freuen uns auf deine Geschichten von schönen Begegnungen und witzigen Beobachtungen. 

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@chordiesocken 
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Wer hat eigentlich entschieden, dass Kinder nur auf Spielplätzen spielen dürfen? In den Fußgängerzonen haben sie wieder mehr Platz direkt vor der Haustür – ohne die Bedrohung durch fahrende und ausparkende Autos.

Die Erfahrungen aus Berlin und anderen europäischen Städten zeigen, dass Verkehrsunfälle in Superblocks stark zurückgehen.1,2 Der Superblock schafft Freiräume, in denen Kinder entspannt und sicher spielen, lernen und selbstständig mobil sein können.3

So wird Gostenhof für Jung und Alt lebenswerter und lebendiger.

Gostenhof ist einer der Stadtteile, die mit Grünflächen stark unterversorgt sind.1 Statt mit Bäumen sind die meisten Straßen mit abgestellten Autos gesäumt. Hohe Versiegelung des Bodens, sich aufheizende Karosserien und fehlende Verschattung sind verantwortlich dafür, dass es im Sommer hier im Viertel noch heißer wird.2

Bäume kühlen die Luft und spenden Schatten. Außerdem filtern Pflanzen Staub und Schadstoffe aus der Luft, wodurch wir bessere Luft zum Atmen haben. In anderen Superblocks konnten diese Effekte bereits nachgewiesen werden.3

Neue Bäume, Beete und Insektenhotels sorgen dafür, dass sich Bienen und andere Tiere wohler fühlen. Gleichzeitig entstehen kleine Oasen zur Erholung für die Nachbarschaft. 

Im Superblock entstehen Räume für Austausch und Begegnung. Sie sind ein Angebot für alle, ohne Schwellen und Konsumzwang. Besonders Jugendliche, Familien und ältere Menschen profitieren davon.

Die Straße wird zum Ort, an dem sich die Nachbarschaft trifft und besser kennen lernt. Die Fußgängerzonen bieten Platz für spontane Gespräche, gemeinsame Spiele, Picknick und vieles mehr. Studien zeigen, dass sich Menschen in Superblocks weniger einsam fühlen und Familien seltener wegziehen.1

Je mehr sich die Menschen im Quartier kennen und achten, desto sicherer und willkommener fühlen sich alle.

Seit Jahren sinkt die Anzahl der in Gostenhof zugelassenen Autos.1 Obwohl rund die Hälfte der Haushalte im Stadtteil kein eigenes Auto besitzt, wird ein Großteil des öffentlichen Raums für Parkplätze reserviert.2 Die neuen Fußgängerzonen schaffen mehr Flächengerechtigkeit.

Wenn Rad- und Fußverkehr gestärkt werden, sinken nicht nur Lärm und Abgase. Die Straßen werden auch für alle sicherer.3 Im Superblock können Kinder mehr Wege selbstbestimmt zurücklegen, ohne dass sich Eltern Sorgen machen müssen. Selbständige Mobilität ist wichtig für die Entwicklung von Kindern.4

Sitzmöbel und Pflanzbeete laden dazu ein, den Raum vor der eigenen Haustür zur Erholung zu nutzen. Davon profitieren vor allem mobilitätseingeschränkte Personen, denen der Weg zum nächsten Park zu weit ist. Die Erfahrung zeigt: In verkehrsberuhigten Straßen steigt die Zufriedenheit der Anwohnenden nachhaltig.4,5